Das Zahlungssystem Bizum kommt ab diesem Montag, dem 18. Mai, schrittweise in den Geschäften an, wie die ausgebende Bank mitteilt. Diese Methode, die bereits bei Privatpersonen für schnelle Überweisungen beliebt ist, wird nun auf die Kassen physischer Geschäfte ausgeweitet. Ziel ist es, Einkäufe vor Ort zu beschleunigen, indem eine digitale Alternative ohne Bargeld oder Karte angeboten wird. Die Nutzer können bezahlen, indem sie einen QR-Code scannen oder eine Händlerkennung eingeben – alles über die Banking-App.
Wie die technische Integration in den POS-Terminals funktioniert 💳
Die technische Umsetzung erfordert, dass die Kartenterminals oder POS-Systeme der Geschäfte mit einer kompatiblen Software aktualisiert sind. Nach Abschluss des Kaufs generiert das Terminal einen eindeutigen QR-Code oder eine Referenznummer, die der Kunde scannt oder in seine Banking-App eingibt. Die Transaktion wird per Fingerabdruck oder PIN auf dem Handy autorisiert, und die Zahlung wird innerhalb von Sekunden über das Bizum-Netzwerk verarbeitet, das als Schnittstelle zwischen der Bank des Käufers und dem Konto des Geschäfts fungiert. Es werden keine direkten Bankdaten mit dem Verkäufer geteilt.
Schluss mit Kleingeld; hallo, Kontostand-Screenshot 📱
Klar, als ob es nicht schon genug Zahlungsmöglichkeiten gäbe. Jetzt, zusätzlich zum Suchen von Münzen im Boden der Tasche oder dem Ärger mit dem Terminal, das den Chip nicht liest, kannst du dein Handy rausholen, die App öffnen, warten, bis der QR-Code lädt, und beten, dass der Akku nicht genau dann leer ist, wenn du den Betrag eingibst. Und das Beste: Wenn du den Ladenbesitzer fragst, ob sie Bizum akzeptieren, wird er dich in den ersten Wochen ansehen, als ob du Aramäisch sprächest. Der digitale Fortschritt, meine Damen und Herren, erfolgt schrittweise.