Meeresbiologie und Dreidimensionalität: Den Ozean von zu Hause aus scannen

15. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die 3D-Technologie hat Einzug in die Meeresbiologie gehalten und wird bleiben. Netze und Aquarien reichen nicht mehr aus. Mit Unterwasserscannern und Modellierungssoftware können Biologen die exakte Form von Korallen, Schwämmen oder Fischen erfassen, ohne sie zu beschädigen. Dies ermöglicht die Untersuchung von Arten in ihrem natürlichen Lebensraum und die Erstellung digitaler Repliken für Forschung oder Öffentlichkeitsarbeit.

Ein Meeresbiologe scannt zu Hause ein 3D-Modell einer Koralle auf dem Bildschirm, mit digitalem Ozean im Hintergrund und virtuellen Fischen.

Fotogrammetrie und Modellierung für Meeresarten 🐠

Ein klares Beispiel ist die Untersuchung von Korallenkolonien. Mit einer Unterwasserkamera und der Software Agisoft Metashape werden Dutzende Fotos aus verschiedenen Winkeln aufgenommen. Das Programm rekonstruiert ein hochauflösendes 3D-Modell. Anschließend werden mit Blender oder MeshLab Variablen wie Volumen, Wachstum oder Schäden durch Bleiche analysiert. Für größere Umgebungen wird auch RealityCapture verwendet. Alles ohne das Tier zu berühren.

Wenn dein Studienfisch berühmter ist als du 🐟

Das Schlechte daran ist, dass jeder Biologe jetzt mehr Stunden mit Rendern verbringt als mit Tauchen. Dein Lieblings-Clownfisch wird zu einem 3D-Modell, das du auf Sketchfab teilst, während deine Kollegen fragen, ob der Scanner auch deinen Mangel an Sozialleben erfasst. Aber hey, zumindest beschwert sich die Koralle nicht über die Überstunden, die du ihr widmest.