Die Fundación Manuel Benedito präsentierte in der Real Academia de Bellas Artes de San Fernando den Werkverzeichnis des valencianischen Malers und schloss damit die Veranstaltungen zum 150. Geburtstag ab. Das von Pascual Masiá erstellte Werk vereint fast 2.000 Stücke in zwei Bänden: 964 Ölgemälde und 996 Werke auf Papier. Ein Vermächtnis des Sorolla-Schülers, das Forschern und Sammlern als Referenz dienen wird.
Zwei Bände, die das kreative Chaos des Malers ordnen 🎨
Der Katalog listet nicht nur auf, sondern systematisiert Beneditos Schaffen nach technischen Kriterien. Der erste Band klassifiziert die 964 Ölgemälde nach Chronologie, Trägermaterial und Erhaltungszustand. Der zweite Band beschreibt 996 Werke auf Papier, von Pastellen bis zu Kohlezeichnungen, mit Angaben zu Maßen, Technik und Herkunft. Masiá hat digitale Dokumentationswerkzeuge eingesetzt, um historische Daten zu verknüpfen, sodass Sammler die Echtheit überprüfen können, ohne auf Gedächtnis oder das geübte Auge angewiesen zu sein.
Für Sammler, die nicht einmal ihrem eigenen Schatten trauen 🔍
Wenn Sie einen Benedito im Wohnzimmer hängen haben und vermuten, dass die Signatur von Ihrem Schwager mit einem Kohlestift stammt, ist dieser Katalog Ihre Rettung. Masiá hat die Drecksarbeit erledigt: Archive durchforstet, Pinselstriche verglichen und bestätigt, dass der Großvater nicht so gut malte, wie er dachte. Jetzt müssen die Händler sich eine andere Ausrede einfallen lassen, um die Preise zu erhöhen. In der Zwischenzeit kann der Rest die fast 2.000 Werke bewundern, ohne befürchten zu müssen, dass einem eine Fälschung untergeschoben wird.