Der Vorsitzende der französischen rechtsextremen Partei, Jordan Bardella, hatte im Februar ein Treffen mit der deutschen Botschafterin in Paris. Die Begegnung, die von France-Presse enthüllt wurde, markiert den ersten offiziellen Kontakt auf hoher Ebene zwischen der politischen Formation und einem Vertreter der deutschen Regierung, was eine unerwartete Wende in ihren diplomatischen Beziehungen darstellt.
Diplomatie als Motor der technologischen Entwicklung 🤝
Diese Annäherung ist kein Zufall. Bardella sucht die Eröffnung von Dialogkanälen mit Berlin, um Kooperationen in den Bereichen Cybersicherheit und Energiewende zu erkunden. Deutschland ist ein wichtiger Partner in der Europäischen Union für die Entwicklung digitaler Infrastrukturen und 5G-Netze. Die Partei, die die technologische Abhängigkeit von China kritisiert hat, setzt nun auf Allianzen mit europäischen Partnern, um ihre Agenda der industriellen und digitalen Souveränität voranzutreiben.
Der Milchkaffee, der das europäische Spielfeld aufwirbelt ☕
Anscheinend funktioniert Diplomatie besser, wenn Kaffee im Spiel ist. Bardella, bekannt für sein hartes Profil in den sozialen Medien, verwandelte sich in den freundlichen Nachbarn, der sich Zucker leiht. Die deutsche Botschafterin dachte vielleicht, es sei ein Termin, um über Wurstrezepte zu sprechen. Tatsache ist, dass die französische extreme Rechte jetzt einen Fuß in der deutschen Kanzlei hat, und sei es nur, um nach dem Abendmenü zu fragen.