Eine Studie der Universität von Colorado Boulder hat gezeigt, dass sich die Gehirne von zwei Menschen synchronisieren, wenn sie argentinischen Tango tanzen. Forscher maßen die Gehirnaktivität von fünf Paaren mittels Elektroenzephalogrammen und Bewegungssensoren an den Knöcheln. Die Ergebnisse zeigen, dass die Gehirnwellen bei gleichzeitiger Bewegung ähnlich werden, ein Phänomen, das als interneuronale Kopplung oder neuronale Synchronisation bezeichnet wird.
Wie Technologie die neuronale Verbindung beim Tanzen misst 🧠
Das Team der Universität von Colorado Boulder verwendete Elektroenzephalogramme, um die Gehirnaktivität jedes Tänzers während der Bewegung aufzuzeichnen. Zusätzlich platzierten sie Bewegungssensoren an den Knöcheln, um die Präzision der Schritte zu erfassen. Die Daten zeigten, dass, wenn der Führende einen Schritt macht und die Folgende innerhalb von weniger als 200 Millisekunden reagiert, die Gehirnwellen fast gleichzeitig an- und absteigen. Diese interneurale Kopplung deutet darauf hin, dass die physische Koordination eine neuronale Harmonie zwischen den Personen erzeugt.
Die perfekte Ausrede, um deinen Partner nicht zu treten 💃
Jetzt haben schlechte Tänzer ein wissenschaftliches Argument, um ihre Tritte zu rechtfertigen: Es ist kein Mangel an Rhythmus, sondern dass sich ihre Gehirnwellen nicht mit denen ihres Partners synchronisiert haben. Wenn du also das nächste Mal jemanden auf der Tanzfläche trittst, kannst du allen Ernstes sagen, es sei ein Fehler in der interneuralen Kopplung gewesen. Stelle aber sicher, dass dein Gegenüber die Studie gelesen hat, sonst endest du mit einem geschwollenen Fuß und ohne Tanzpartner.