Der australische Schatzkanzler Jim Chalmers hat den Verkauf von Anteilen von sechs mit China verbundenen Unternehmen an Northern Minerals angeordnet, einem Unternehmen, das eine Seltenerd-Lagerstätte in Westaustralien abbaut. Die Maßnahme, die eine Veräußerung innerhalb von 14 Tagen vorschreibt, ist eine Reaktion auf Befürchtungen einer ausländischen Kontrolle, die das nationale Interesse beeinträchtigen würde. Die Mine produziert Dysprosium und Terbium, die für Magnete in sauberer Energie und Verteidigung unerlässlich sind.
Dysprosium und Terbium: Die technologische Achillesferse 🧲
Diese Elemente sind entscheidend für die Herstellung von Hochleistungsmagneten in Elektrofahrzeugmotoren und Windturbinen. China kontrolliert fast den gesamten globalen Markt für verarbeitetes Dysprosium. Australien strebt danach, die erste bedeutende nicht-chinesische Quelle dieses Minerals zu werden. Chalmers' Entscheidung zielt darauf ab, zu verhindern, dass ausländische Interessen strategische Ressourcen für die Energiewende und die westliche Verteidigung kontrollieren.
China bleibt ohne seine Dosis australischer Seltenerden 😏
Es scheint, dass Peking sich einen anderen Lieferanten für Dysprosium suchen muss, denn Australien hat beschlossen, seine Bergbauspielzeuge nicht zu teilen. Die Verkaufsanordnung innerhalb von zwei Wochen klingt eher nach einem Scheidungsultimatum als nach einer Geschäftstransaktion. In der Zwischenzeit reibt sich Chalmers die Hände und überlegt, wie er dies beim nächsten G20-Dinner erklären soll, ohne dass ihm kalte Dumplings serviert werden.