Australien ist zum Schatten geworden, der die spanische F50 Victoria-Mannschaft verfolgt. Nach der Niederlage in Rio de Janeiro verlor das Team von Botín und Trittel erneut im Finale des Grand Prix von Bermuda. Tom Slingsby, der australische Steuermann, wiederholte seinen Sieg und ließ die Spanier zum zweiten Mal in Folge mit leeren Händen dastehen.
Der technische Schlüssel zur australischen Dominanz ⛵
Die Leistung des australischen Teams erklärt sich durch seine präzise Handhabung der Foils bei böigen Windbedingungen. Slingsby passt den Anstellwinkel der Kohlefaserflügel mit einer Voraussicht an, die an den Bojen den Unterschied ausmacht. Während Botín und Trittel eine ähnliche Spitzengeschwindigkeit zeigen, verlieren sie Zeit bei den Übergängen und den Kreuzmanövern, wo die Kontrolle der Foilhöhe entscheidend ist, um den Auftrieb aufrechtzuerhalten.
Slingsby, der Nachbar, der immer beim Mensch-ärgere-dich-nicht gewinnt 😅
Es scheint, als hätte Tom Slingsby einen Intensivkurs belegt, wie man der spanischen Armada die Sonntage vermiest. Erst in Rio, jetzt auf Bermuda. Der Australier muss einen internen GPS-Sensor haben, der sich nur aktiviert, wenn er Botín und Trittel an der Startlinie sieht. Wenn das so weitergeht, müssen die Spanier ihn wohl um seinen Zauberstab bitten oder ihm zumindest über die Schulter schauen, um sein Trickheft für die nächste Regatta einzusehen.