Rebellion wagt sich mit Atomfall ins Survival-Genre vor, einem Titel, der uns in eine von einer Nuklearkatastrophe verwüstete englische Landschaft versetzt. Weit entfernt von typischen öden Einöden setzt das Spiel auf atmosphärischen Realismus, bei dem dichte Beleuchtung und Post-Processing-Effekte eine bedrückende Umgebung erschaffen. Die Asura Engine ist dafür verantwortlich, diese verseuchte ländliche Landschaft zum Leben zu erwecken und verspricht ein visuelles Erlebnis, das das Gefühl für den Ort über grafische Effekthascherei stellt.
Die Asura Engine und die Kunst der ländlichen Ruine 🌿
Die Asura Engine, eine proprietäre Engine von Rebellion, demonstriert ihre Reife, indem sie das grüne Moos und das Laub der englischen Landschaft mit einem Katastrophenfilter nachbildet. Die Entwickler haben Maya verwendet, um organische Szenarien zu modellieren, und Substance Suite, um den Verfall von Gebäuden und die krankmachende Vegetation zu texturieren. Das Ergebnis ist eine volumetrische Beleuchtung, die den radioaktiven Schwebestaub simuliert und eine gedämpfte Farbpalette erzeugt, die die Erzählung einer Welt am Rande des Zusammenbruchs verstärkt.
Die Beleuchtung, die einen nach einer Taschenlampe sehnen lässt 🔦
Das Spiel setzt auf eine so dichte Beleuchtung, dass es manchmal scheint, als sei die einzige Lichtquelle der Bildschirm deines Monitors. Die Post-Processing-Effekte sorgen dafür, dass ein einfacher Busch wie das perfekte Versteck für einen Mutanten wirkt oder dass eine Staubwolke dich zweifeln lässt, ob sie radioaktiv ist oder nur das schlechte britische Wetter. Letztendlich ist die größte Errungenschaft von Atomfall, dass du dich am Ende nicht vor den Feinden fürchtest, sondern davor, mitten in der Landschaft keinen Lichtschalter zu finden.