AtLAST: das nachhaltige Teleskop, das ohne schlechtes Gewissen ins All blickt

23. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Auf dem Gipfel der Atacama-Wüste, auf 5.000 Metern Höhe, bereitet sich das AtLAST-Teleskop darauf vor, das Universum in Wellenlängen vom fernen Infrarot bis hin zu Mikrowellen zu durchmustern. Sein Design überwindet die Einschränkungen von Weltraumobservatorien wie dem James Webb, aber seine wahre Neuerung ist ein anderer Ansatz: Es wird mit erneuerbaren Energien betrieben und hat seinen CO2-Fußabdruck bei Materialien wie Aluminium und Stahl minimiert.

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Saubere Technologie, um über den galaktischen Staub hinauszusehen 🌌

Das europäische Team hinter AtLAST hat priorisiert, dass jede Komponente, von den Spiegeln bis zur Trägerstruktur, mit Prozessen mit geringer Umweltbelastung hergestellt wird. Da es ohne fossile Brennstoffe arbeitet, vermeidet das Teleskop thermische Störungen, die andere Instrumente beeinträchtigen. Seine Fähigkeit, kalte Strahlung aus dem Weltraum einzufangen, wird es ermöglichen, die Entstehung von Sternen und Schwarzen Löchern mit einer Präzision zu untersuchen, die Orbitalteleskope, die durch ihre Größe und Kühlung eingeschränkt sind, nicht erreichen.

Der James Webb kann schon mal die Stromrechnung verlangen 💡

Während der James Webb Treibstoff verbraucht, um im Orbit zu bleiben, und sich erdgebundene Teleskope mit Dieselgeneratoren herumschlagen, kommt AtLAST mit Sonnenkollektoren und recyceltem Stahl. Astronomen hoffen, dass es galaktische Geheimnisse enthüllen wird, aber auch, dass es nicht zum nervigen Öko des Observatoriums wird: Hey, könntest du diesen Plasmastrahl ausschalten, der das Spektrum verschmutzt? Wissenschaft war noch nie so politisch korrekt.