Der Arsenal hat einen Riesenschritt in Richtung Premier-League-Titel 2025-26 gemacht, nachdem sie sich im Emirates Stadium mit 1:0 gegen Burnley durchsetzten. Ein Kopfball von Kai Havertz in der 37. Minute nach einer von Bukayo Saka getretenen Ecke reichte aus, damit die Mannschaft von Mikel Arteta den Abstand zu Guardiolas Manchester City in der Tabelle einen Spieltag vor Saisonende wahrt.
Die Strategie von Eckbällen als offensive Waffe ⚽
Havertz' Tor war kein Zufall, sondern das Ergebnis spezifischer taktischer Arbeit. Das Trainerteam des Arsenal hat ein System von Sperren im Strafraum perfektioniert, das ihre Kopfballspieler freispielt. In dieser Aktion führte Saka einen Effetball zum Elfmeterpunkt aus, wo Havertz sich von seinem Bewacher löste und einen kraftvollen und platzierten Kopfball anbrachte. Das Team führt in dieser Saison die Statistik der Kopfballtore nach ruhenden Bällen in der Premier League an.
Guardiola blickt zum Himmel und fragt sich warum 🤔
Während Arteta mit geballter Faust feierte, war in Manchester ein kollektiver Seufzer zu hören. Guardiolas City, das Titel mit Ballbesitz und Spielaufbau gewonnen hat, sieht nun, wie ein Eckballtor eine Meisterschaft entscheiden kann. Die Ironie besteht darin, dass Guardiola selbst die einstudierten Eckbälle in den englischen Fußball eingeführt hat und nun sein Schüler ihn mit seinen eigenen Waffen schlägt. Der Fußball ist manchmal ein Spiegel, der nicht verzeiht.