Aragón legt den Grundstein für sechshundertvierzig öffentliche Wohnungen zu erschwinglichen Mieten

15. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Der Präsident von Aragonien und die Bürgermeisterin von Saragossa haben den Startschuss für den Bau von 640 bezahlbaren Mietwohnungen in den Stadtteilen Miralbueno und Rosales del Canal gegeben. Die Wohnungen mit Preisen zwischen 235 und 586 Euro pro Monat richten sich vor allem an junge Menschen zwischen 18 und 39 Jahren, die 80 % der Einheiten belegen werden.

Ein Kran hebt den ersten Betonblock auf einer Baustelle, umgeben von erwartungsvollen jungen Menschen, mit der Skyline von Saragossa im Hintergrund.

Die technische Herausforderung, modulare Wohnungen zu Marktpreisen zu errichten 🏗️

Das Projekt setzt auf industrialisierte Bausysteme, um die Bauzeiten zu verkürzen. Es werden vorgefertigte Betonplatten und leichte Metallkonstruktionen verwendet, was die Bauzeit im Vergleich zu herkömmlichen Methoden um 30 % reduziert. Darüber hinaus werden Luftwärmepumpen-Heizsysteme und Photovoltaik-Solarmodule auf dem Dach integriert, um eine Energieeffizienzklasse A zu erreichen. Ziel ist es, die Schlüssel innerhalb von 18 Monaten pro Phase zu übergeben.

Bezahlbare Miete: so nah und doch so fern für den Geldbeutel der Jungen 💸

Dass 80 % der Wohnungen für unter 39-Jährige bestimmt sind, klingt nach einem Paradies, bis man sich daran erinnert, dass das Durchschnittsgehalt eines Geringverdieners in Saragossa bei etwa 1.200 Euro liegt. Bei einer Miete von 586 Euro gehen 48 % des Gehalts für die Wohnung drauf. Aber hey, zumindest ist der Grundstein gelegt. Jetzt muss nur noch der Arbeitsmarkt seinen Teil dazu beitragen.