Im Sprint des GP von Katalonien sicherte sich Alex Márquez (Ducati) den Sieg, nachdem er Pedro Acosta (KTM) überholt hatte, der Zweiter wurde. Fabio di Giannantonio (Ducati) komplettierte das Podium in einem Rennen, das von der Abwesenheit des frisch operierten Marc Márquez und dem Sturz des Meisterschaftsführenden Jorge Martín geprägt war. Alex übernahm in Runde 4 die Führung und hielt ein konstantes Tempo, um seinen sechsten Sieg im Kurzrennen einzufahren.
Ducati und KTM: Zwei Motor-Philosophien für ein gemeinsames Ziel 🏁
Alex Márquez nutzte die Traktion der Ducati GP24, um die Reifen im letzten Sektor der katalanischen Strecke zu schonen, wo der neue Asphalt Präzision in den Linkskurven erforderte. Pedro Acosta zeigte mit der KTM RC16 eine bemerkenswerte Verbesserung beim Einlenken in Kurven, mit einer stabileren Vorderradführung als bei früheren Rennen. Di Giannantonio, ebenfalls auf Ducati, litt unter Vibrationen im Bereich der Schwinge, hielt aber das Tempo, um sich den dritten Platz zu sichern.
Martíns Sturz: Der Leader ging zu Boden und ließ die Tür offen 💥
Jorge Martín, der als vorläufiger Meisterschaftsführender nach Katalonien kam, stürzte in Runde 2, als er auf dem zweiten Platz lag. Sein Sturz kostete ihn nicht nur Punkte, sondern ließ das Fahrerlager fragen, ob der neue Asphalt der Strecke einen Pakt mit dem Teufel hat. Tatsache ist, dass Alex Márquez lächelte, während Martín seine Wunden leckte: Manchmal gewinnt man die Meisterschaft mehr durch die Fehler der anderen als durch die eigenen Erfolge.