Alarm auf Teneriffa wegen Kreuzfahrtschiff mit Hantavirus und drei Todesfällen

11. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die Ankunft des Kreuzfahrtschiffs MV Hondius in Granadilla am 9. Mai löst auf den Kanarischen Inseln höchste Gesundheitsalarm aus. Das Schiff mit 150 Personen aus 23 Nationen an Bord ankert vor Kap Verde nach einem Hantavirus-Ausbruch, der drei Todesfälle verursacht hat. Die spanischen Behörden werden die Passagiere beim Aussteigen untersuchen, in einer mit der WHO und der Europäischen Kommission koordinierten Aktion, um sie innerhalb von drei Tagen ab Teneriffa Süd zu repatriieren.

Ein unter Gesundheitsüberwachung im Hafen von Teneriffa festgesetztes Kreuzfahrtschiff, mit sechs Krankenwagen und WHO-Personal in Masken.

Ausstiegsprotokoll und Logistik der Express-Repatriierung 🚢

Der Gesundheitsdienst im Hafen von Granadilla umfasst medizinische Triage und Schnelltests zum Nachweis des Virus. Das Gesundheitsministerium aktiviert einen Notfallplan, der die Passagiere nach Nationalität isoliert, mit koordinierten Charterflügen ab dem Flughafen Teneriffa Süd. Die Logistik nutzt digitale Tracking-Systeme und Kommunikation mit Botschaften, um die Abreise innerhalb von 72 Stunden zu managen, den Kontakt mit der lokalen Bevölkerung zu minimieren und die Ausbreitung des Erregers zu verhindern.

Das Kreuzfahrtschiff, das mehr als Urlaubserinnerungen mitbrachte 😷

Wer dachte, die größte Gefahr auf einer Kreuzfahrt sei das Buffet oder das Norovirus, wird vom Hantavirus überrascht. Jetzt wechseln die Passagiere der Hondius vom Achterdeck zum Wartebereich des Flughafens in einer Blitz-Tour, die selbst Low-Cost-Pakete in den Schatten stellt. Das Positive: Zumindest wird der Check-in auf Teneriffa Süd schneller sein als bei jedem Ryanair-Flug, auch wenn das Gepäck Blutuntersuchungen beinhaltet.