Deutschland und Japan bündeln ihre Kräfte im Wasserstoffwettlauf

17. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Seit 2019 haben Deutschland und Japan ihre Zusammenarbeit im Bereich Wasserstoff als Energieträger intensiviert. Jüngste Vereinbarungen zwischen Unternehmen wie Kawasaki Heavy Industries und Daimler Truck zielen darauf ab, Lieferketten und Brennstoffzellentechnologien zu entwickeln. Eine Allianz, die den Markt bewegen verspricht, auch wenn der Weg noch voller technischer und wirtschaftlicher Hürden steckt.

Konzeptionelle Illustration einer digitalen Karte von Deutschland und Japan, verbunden durch einen blauen Lichtstrahl, mit einem Wasserstoff-Lkw und einem Schiff, das H2 transportiert, vor einem Hintergrund aus Brennstoffzellen und Zahnrädern.

Brennstoffzellen und Logistik für eine globale Versorgung 🔋

Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf zwei Bereiche: die Produktion und den Transport von verflüssigtem Wasserstoff sowie die Integration von Brennstoffzellen in Schwerlastfahrzeuge. Kawasaki hat bereits einen Tanker für Wasserstoff vom Stapel gelassen, während Daimler Lastwagen mit Brennstoffzellen testet. Ziel ist es, einen Logistikkorridor zu schaffen, der die japanische Produktion mit der deutschen Industrienachfrage verbindet, wobei Ammoniak als Träger zur Senkung der Lagerkosten eingesetzt wird.

Wasserstoff, dieser teure Freund, den jeder haben will 💸

Klar, die Theorie klingt schön: Zwei Industrienationen reichen sich die Hände, um den Planeten zu retten. Aber dann schaut man auf den Preis für grünen Wasserstoff und fragt sich, ob es nicht billiger wäre, den Tank mit Geldscheinen zu füllen. Während die Ingenieure ihre Abkommen feiern, kalkulieren die Buchhalter bereits, wie viele Subventionen nötig sein werden, damit dies nicht nur ein hübsches Laborexperiment mit Zukunftsvision bleibt.