Die deutsche Familienministerin Karin Prien hat eine Maßnahme vorgeschlagen, die die digitale Kindheit verändern könnte: Kinder unter drei Jahren sollten keine Bildschirme nutzen. Darüber hinaus schlägt sie vor, die Sprachentwicklung im Alter von vier Jahren in Kindertagesstätten zu bewerten und die schulische Förderung vor der Grundschule zu verstärken. Der Vorschlag zielt darauf ab, den digitalen Konsum von Kindern zu begrenzen und ihre Gesundheit mit konkreten Maßnahmen zu schützen.
Sprachbewertung und digitale Kontrolle in der Kindheit 🧠
Die Initiative umfasst eine obligatorische Sprachüberprüfung im Alter von vier Jahren, um frühzeitige Verzögerungen zu erkennen. Vorgesehen ist auch eine pädagogische Förderung vor der Grundschule. Technisch gesehen bedeutet dies, dass Kindertagesstätten standardisierte Tests durchführen und mit Logopäden koordinieren müssen. Prien schließt Gesetze zur Regulierung der Bildschirmzeit nicht aus – ein Schritt, den mehrere Länder aufmerksam beobachten.
Der Anti-Bildschirm-Plan, der Eltern (und Kinder) zum Weinen bringen wird 😅
Der Vorschlag kommt genau zu dem Zeitpunkt, als Eltern entdeckt hatten, dass eine Folge Zeichentrick ihnen 10 Minuten Ruhe bescherte. Jetzt, ohne Bildschirme, heißt es wieder, von Angesicht zu Angesicht mit den Kindern zu interagieren. Allerdings hat die Ministerin nicht gesagt, wer das zweijährige Kind im Supermarkt beruhigt, während es auf das Brot wartet. Vielleicht ist der nächste Schritt ein Gesetz, das Wutanfälle verbietet.