Deutschland sucht Ersatz nach Absage amerikanischer Raketen

15. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die Entscheidung der USA, die Stationierung von Tomahawk-Raketen in Deutschland zu stoppen, lässt das Land ohne seine Mittelstreckenverteidigungsbrücke zurück. Der Plan von 2024, der Russland mit Projektilen mit einer Reichweite von bis zu 2.500 Kilometern abschrecken sollte, zwingt Berlin nun dazu, die Entwicklung eigener Waffen zu beschleunigen – ein Prozess, der sich als langsam und kostspielig erweisen dürfte.

Eine Karte Europas mit Fokus auf Deutschland zeigt eine rot durchgestrichene Tomahawk-Rakete, einen gebrochenen Pfeil nach Berlin und eine Sanduhr über einer Skizze einer eigenen Rakete.

Entwicklung europäischer Marschflugkörper im Gange 🚀

Angesichts der Lücke arbeitet die europäische Industrie an Marschflugkörpern mit einer Reichweite von 2.500 Kilometern, die russisches Territorium erreichen können. Diese Systeme, die auf fortschrittlichen Antriebs- und Lenktechnologien basieren, müssen Herausforderungen bei der Integration in See- und Luftplattformen überwinden. Das von Deutschland und Frankreich geführte Programm strebt eine Einsatzbereitschaft bis 2030 an, wobei die Zeitpläne von der Finanzierung und erfolgreichen Feldtests abhängen.

Europa, der neue Eigentümer seiner eigenen Rakete 🎯

Nach dem US-Rückzug stellt Deutschland fest, dass die Abhängigkeit von externer Hilfe wie das Ausleihen des Autos des Nachbarn für eine lange Reise ist: Früher oder später bleibt man auf der Strecke. Nun, mit der lokalen Entwicklung, werden die deutschen Ingenieure den Politikern erklären müssen, dass Raketen weder mit Eile noch mit Bürokratie hergestellt werden. Zumindest gibt die Verzögerung Zeit, um zu entscheiden, ob der Startknopf ein eleganteres Design haben sollte.