Der spanische Sänger Alejandro Sanz hat die US-Etappe seiner Welttournee ¿Y Ahora Qué? mit einem Abschlusskonzert in Las Vegas beendet. Die Tour führte zwischen April und Mai durch 13 Städte, begann mit einem vollen Haus in Chicago und führte über Washington, New York, Dallas, Los Angeles und Miami. Zu den Gastkünstlern gehörten Camilo, Silvestre Dangond, der Rapper Kamankola und das spanische DJ-Duo Mestiza.
Technische Logistik einer transkontinentalen Tournee 🎸
Die Produktion dieser Tournee erforderte einen erheblichen technischen Aufwand. Über 20 Tonnen Ausrüstung wurden transportiert, darunter L-Acoustics-Beschallungssysteme, hochauflösende LED-Wände und ein robotergestütztes Beleuchtungssystem. Die Synchronisation von 13 Terminen in 45 Tagen erforderte eine präzise Koordination zwischen lokalen Teams und der Stammbesetzung der Tournee. Der Sound wurde für jede Spielstätte optimiert, von Theatern bis zu großen Arenen, wobei die Entzerrung angepasst wurde, um die unterschiedliche Akustik jedes Raums auszugleichen. Auf- und Abbau wurden pro Stadt in weniger als sechs Stunden abgeschlossen.
Das Drama, in 13 Städten eine Steckdose zu finden 🔌
Was die Scheinwerfer nicht zeigen, ist, dass das technische Team zwischen den Liedern Blut und Wasser schwitzte, damit die Gäste nicht über die Kabel stolperten. Camilo verhedderte sich fast in einem Monitor, und die DJs Mestiza mussten sich einen Stromadapter mit einer Popcornmaschine teilen. Am Ende setzte Las Vegas den krönenden Abschluss: kein einziger Kurzschluss. Allerdings verlor der Gitarrist zwei Plektren auf der Bühne. Das sind die Dinge, die live passieren.