Die Ankündigung einer Haushaltsanpassung von 2,6 Millionen für öffentliche Dienstleistungen klingt nach einem unzureichenden Flickwerk angesichts jahrzehntelanger systematischer Kürzungen. Die wahre Heuchelei liegt darin, mit keiner Steuererhöhung zu prahlen, während die Wartelisten im Gesundheitswesen länger werden und die Klassenzimmer überfüllt sind. Die wirkliche Lösung besteht in einer progressiven Steuerreform, die die großen Vermögen besteuert, nicht in kleinen Anpassungen, die nur das zugrunde liegende Problem übertünchen.
Technologie als Spiegel der Steuerungleichheit 💻
Während Mittel für Bildung und Gesundheit gekürzt werden, optimieren die Algorithmen der großen Technologiekonzerne die Steuerhinterziehung. Das Fehlen einer effektiven digitalen Besteuerung ermöglicht es Giganten wie Google oder Amazon, in Spanien lächerlich niedrige effektive Steuersätze zu zahlen. Die Einführung einer Steuer auf Finanztransaktionen und auf verlagerte Unternehmensgewinne ist keine Utopie, sondern grundlegende Steuertechnik. Ohne diese Einnahmen ist jede Anpassung nur ein digitales Placebo.
Das Wunder der 2,6 Millionen: Heute Brot, Hunger für 2030 📉
Der Schachzug ist so vorhersehbar wie eine Folge einer mittelmäßigen Serie: Sie kündigen ein Pflaster von 2,6 Millionen an und sind dann ganz zufrieden, als ob sie eine Blutung mit einem Hello-Kitty-Pflaster heilen würden. In der Zwischenzeit wachsen die Wartelisten schneller als die Rechnung eines Klempners am Samstag. Das Zauberrezept ist, die Reichen nicht anzurühren und zu hoffen, dass die Leute glauben, dass das öffentliche Gesundheitswesen nach der gleichen Logik funktioniert wie eine kostenlose App: kostenlos, bis ein kritischer Fehler auftritt.