Agüimes findet keine Firma für den Druck seines ersten Gemeindebaus

15. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die Stadtverwaltung von Agüimes hat die Ausschreibung für den Bau des ersten städtischen Gebäudes mit 3D-Druck für gescheitert erklärt. Laut Canarias7 hat kein Unternehmen ein Angebot vorgelegt, das die Anforderungen erfüllt. Dieser Rückschlag bremst die Pläne der Gemeinde, durch diese Technologie auf nachhaltigeres und effizienteres Bauen zu setzen.

Ein digitales Modell eines modernen städtischen Gebäudes schwebt über einem leeren Grundstück in Agüimes, mit einem inaktiven industriellen 3D-Drucker daneben. Der bewölkte Himmel spiegelt den Rückschlag wider.

Die technischen Anforderungen, die den Druck erschwerten 🏗️

Der 3D-Druck im Bauwesen erfordert Großformatgeräte, Spezialbeton und qualifiziertes Personal. Bei einem städtischen Projekt enthalten die Ausschreibungsunterlagen in der Regel Garantien, knappe Fristen und Zertifizierungen, die nicht alle Unternehmen übernehmen können. Auf den Kanaren ist die Branche noch in den Kinderschuhen, und nur wenige Firmen verfügen über die notwendige Maschinerie, um bewohnbare Strukturen zu errichten. Das Fehlen von Angeboten zeigt, dass die Technologie, so vielversprechend sie auch ist, mehr lokale Entwicklung und weniger Bürokratie benötigt, um durchzustarten.

Der Drucker bleibt ohne Tinte und ohne Papier 🖨️

Es scheint, dass der 3D-Druck nicht nur Filament braucht, sondern auch Unternehmen, die bereit sind, sich in ein Abenteuer zu stürzen. Die Stadtverwaltung steht mit leeren Händen da und der Drucker ist ausgeschaltet. In der Zwischenzeit können die Anwohner aufatmen: Vorerst werden sie kein städtisches Gebäude sehen, das wie aus einem Spielzeugdrucker zu kommen scheint, obwohl es vielleicht schneller gewesen wäre als der traditionelle Bau.