Der Spanische Fußballschiedsrichterverband (AESAF) hat zwei Beschwerden bei der Staatlichen Kommission gegen Gewalt, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz im Sport eingereicht. Sie zeigen direkt auf Florentino Pérez, den Präsidenten von Real Madrid, und den offiziellen Kanal des Vereins, weil sie ein Klima der Feindseligkeit und systematischen Drucks auf die Schiedsrichter schaffen.
Der Vereinskanal als Werkzeug des digitalen Drucks 🎥
Real Madrid TV hat eine Content-Strategie entwickelt, die Schiedsrichterentscheidungen wiederholt bearbeitet und verbreitet, wobei kontroverse Entscheidungen mit einem ständigen kritischen Fokus verstärkt werden. Diese mediale Behandlung, gestützt auf digitale Plattformen mit hoher Reichweite, schafft ein Ökosystem, in dem der Schiedsrichterfehler zu einer täglichen Seifenoper wird. AESAF argumentiert, dass diese Praxis kein Sportjournalismus ist, sondern ein Mechanismus der Anprangerung, der die Spannungen vor, während und nach jedem Spiel eskalieren lässt.
Die Technologie erkennt das Gejammer des Präsidenten nicht 🤖
Während Real Madrid mit intelligenten Stadien und taktischen KI-Analysen prahlt, scheinen sie noch keine Software entwickelt zu haben, die das präsidiale Gejammer in ihrem Kanal herausfiltert. Vielleicht ist die nächste große technologische Errungenschaft des Vereins ein emotionaler VAR, der kalibriert, ob Florentino sich zu Recht beschwert oder ob es nur eine Wiederholung nach der anderen ist. In der Zwischenzeit werden die Schiedsrichter weiter pfeifen, mit oder ohne Beschwerden, schließlich werden sie dafür bezahlt.