Am 21. Mai 2026 verlor der Nishiyama-Zoo in der Präfektur Fukui seinen berühmtesten Bewohner: Minfa, ein 20-jähriges weibliches Rotpanda. Bekannt als die Königin der Ausbrüche, gelang dieser kleinen Ausreißerkünstlerin mehrere Fluchten, die die Tierpfleger in Bedrängnis brachten und die Medien erfreuten. Ihr Tod wurde offiziell am 22. Mai bekannt gegeben und beendete ein Kapitel voller Abenteuer, das fast zwei Jahrzehnte dauerte.
Die Ingenieurskunst der Flucht: Lehren von einem Rotpanda 🧱
Minfas wiederholte Ausbrüche zwangen den Zoo, seine Sicherheitsprotokolle zu überarbeiten. Jede Flucht deckte einen Fehler im Gehegedesign auf: von Lücken in Netzen bis hin zu mangelhaften Schließsystemen. Der Fall ist zu einer Fallstudie für Zoos geworden, wie ein 5 kg schweres Tier Schwachstellen in Infrastrukturen ausnutzen kann, die für größere Arten konzipiert wurden. Die endgültige Lösung umfasste perimeterverstärkungen und Bewegungssensoren.
Die Königin ist gegangen, aber ihr Vermächtnis des Chaos bleibt bestehen 🦝
Minfa wurde 20 Jahre alt und übertraf damit den Durchschnitt ihrer Art um fünf Jahre. Vielleicht war ihr Geheimnis die ständige Übung, Fluchten zu planen und auszuführen. Während andere Rotpandas sich damit begnügten, auf einem Ast zu schlafen, widmete sie sich der Architektur der Flucht. Die Tierpfleger können aufatmen, aber sie überprüfen sicherlich schon die Schlösser, falls ein rebellischer Geist beschließt, noch eine letzte Runde zu drehen.