Die Gasemission, auch Outgassing genannt, ist ein stilles Problem in Branchen wie der Optik, der Halbleiterindustrie und der Luft- und Raumfahrt. Herkömmliche Klebstoffe setzen über ein schwaches Polymernetzwerk flüchtige Moleküle frei und verunreinigen so Linsen, Sensoren und Schaltkreise. Dieses Phänomen kann die Leistung von Hochpräzisionsgeräten beeinträchtigen und zu schwer nachvollziehbaren Fehlfunktionen führen.
Vernetzung: der Schlüssel zur Bindung flüchtiger Stoffe 🔒
Um dies zu vermeiden, verwenden emissionsarme Klebstoffe eine hochgradig vernetzte Struktur. Dieses dichte dreidimensionale Netzwerk schließt die flüchtigen Moleküle im Inneren ein und verhindert, dass sie in die Umgebung entweichen. Sie erfüllen strenge Normen wie die der NASA, die ein Mindestmaß an Kontamination vorschreiben. Bei optischen Komponenten oder Satelliten ist diese Eigenschaft entscheidend für die langfristige Aufrechterhaltung von Klarheit und Zuverlässigkeit.
Der Klebstoff, der keinen Mucks von sich gibt 🤫
Standardklebstoffe hingegen scheinen ein Eigenleben zu entwickeln: Sie geben Moleküle ab, als würden sie einen chemischen Seufzer ausstoßen. Wenn Ihre Linse sich ohne ersichtlichen Grund beschlägt oder Ihr Satellit das Signal verliert, liegt das vielleicht nicht am Weltraumwetter, sondern an einem geschwätzigen Klebstoff. Mit emissionsarmen Klebstoffen wissen Sie zumindest, dass das, was sie zusammenfügen, stillhält.