Vier spanische Aktivisten der Gaza-Flottille wurden am Flughafen Bilbao festgenommen, nachdem sie sich der Polizei widersetzt hatten, als sie einen Ausgang blockierten. Zwei von ihnen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem sie von israelischen Kräften abgefangen worden waren. Israel beschuldigte Spanien der Heuchelei und bestellte die Geschäftsträgerin der spanischen Botschaft ein.
Wie Geolokalisierung und Menschenmengenkontrolle am Flughafen versagten 🛩️
Videoüberwachungs- und Geolokalisierungssysteme an Flughäfen ermöglichen es, Bewegungen zu verfolgen und Menschenansammlungen vorherzusagen. In Bilbao jedoch führten mangelnde Koordination zwischen den Sicherheitskräften und die Verwendung starrer Eindämmungsprotokolle zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Die Gesichtserkennungstechnologie konnte die Aktivisten identifizieren, verhinderte jedoch weder die Blockade der Ausgänge noch die Verletzungen. Ein Ausfall der Echtzeitkommunikation zwischen Beamten und Einsatzzentralen verschlimmerte die Situation.
Israels Heuchelei hat Graustufen, aber nicht auf dem Asphalt 🚔
Israel beschuldigt Spanien, Gewalt gegen die Aktivisten anzuwenden, während es die Seeblockade kritisiert. Na ja, wenn man ein Meer blockiert, ist das Geopolitik, aber wenn man eine Flughafentür blockiert, ist das Terrorismus. Die spanische Geschäftsträgerin wurde einbestellt, um sich die Lektion anzuhören, während in Barcelona weitere 20 Aktivisten ohne Zwischenfälle und unter Applaus ankamen. Gut, dass man die Mossos nicht mit Schwimmflügeln ausrücken lassen musste.