Freispruch für den Mörder von Diabolik: juristische Wende in Rom

08. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Raúl Esteban Calderón, des Mordes an Fabrizio Piscitelli, alias Diabolik, angeklagt, wurde vom Strafgerichtshof Roms in der Berufung freigesprochen. Die Richter hoben die lebenslange Haftstrafe des ersten Prozesses auf und sprachen den Angeklagten mit der Formel weil er die Tat nicht begangen hat frei. Piscitelli wurde am 7. August 2019 im Park der Aquädukte durch einen Kopfschuss ermordet. Die Generalstaatsanwaltschaft hatte beantragt, die lebenslange Haftstrafe zu bestätigen und den erschwerenden Umstand der mafiösen Methode anzuerkennen.

Ein Richter schlägt mit einem Hammer auf den Tisch, während Raúl frei lächelt und der Schatten von Diabolik im Park verblasst.

Das Urteil und seine Auswirkungen auf digitale Sicherheitssysteme ⚖️

Der Freispruch von Calderón eröffnet eine Debatte über die Zuverlässigkeit digitaler Beweise in Fällen von hoher Bedeutung. Im ersten Prozess hielt das Gericht die Daten der Mobilfunk-Geolokalisierung und Videoüberwachungsaufzeichnungen für entscheidend. In der Berufung wurden jedoch die Beweiskette dieser Daten und die Interpretation der Positionierungsalgorithmen in Frage gestellt. Die Sachverständigen wiesen darauf hin, dass eine Fehlertoleranz von 0,5 % bei den Sendemasten den Standort eines Verdächtigen um mehrere hundert Meter verschieben kann, was entscheidend war, um Zweifel an der Anklage zu säen.

Diabolik, der YouTuber, der auch in der Berufung nicht auferstand 🎭

Fabrizio Piscitelli, bekannt für seine Reisevideos und seine Vergangenheit in der extremen Rechten, erhielt den Spitznamen Diabolik aufgrund seiner Fähigkeit, rechtlichen Problemen auszuweichen. Aber weder seine digitale Gerissenheit noch sein Vermächtnis von 200.000 Abonnenten halfen ihm, einer Kugel im Park auszuweichen. Nun ist sein gerichtlicher Mörder ein Phantom: freigesprochen, aber ohne solides Alibi. Zumindest sein YouTube-Kanal ist noch aktiv, obwohl die Kommentare nicht mehr über seine Routen diskutieren, sondern darüber, wer zum Teufel ihn wirklich erschossen hat.