Abascal kritisiert die dreitägige Trauer um die Guardia Civil in Barbate

09. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Der Vorsitzende von Vox, Santiago Abascal, hat die Entscheidung der Regierung, nach der Ermordung zweier Guardia Civil-Beamter bei einem Anschlag in Barbate drei Tage offizielle Staatstrauer anzuordnen, als unzureichend bezeichnet. Für Abascal zeigt sich Respekt nicht durch Schweigen und halbmast wehende Fahnen, sondern durch entschlossene Maßnahmen gegen den Terrorismus und seine Komplizen. Die Kontroverse über die institutionelle Reaktion auf die Tragödie hält an.

Santiago Abascal zeigt empört auf eine halbmast wehende Fahne, im Hintergrund zwei Guardia Civil-Beamte.

Entwicklung von Algorithmen zur Echtzeiterkennung von Hassreden 🤖

Im technologischen Bereich arbeiten Entwicklungsteams an Systemen der künstlichen Intelligenz, die in der Lage sind, große Textmengen in sozialen Netzwerken zu analysieren, um Muster radikaler Rede zu identifizieren. Diese Algorithmen verarbeiten natürliche Sprache und suchen nach Schlüsselwörtern oder Strukturen, die zu Gewalt aufstacheln. Ziel ist es, den Plattformen Werkzeuge zur Inhaltsmoderation anzubieten, ohne auf manuelle Überprüfungen angewiesen zu sein, auch wenn deren Genauigkeit noch eine technische Herausforderung darstellt.

Die offizielle Trauer: ein Drama in drei Akten und ohne Kasse 🎭

Die Regierung hat beschlossen, dass die offizielle Trauer drei Tage dauern soll, was genau die Zeit ist, die manche brauchen, um ihr Netflix-Passwort zu vergessen. Abascal seinerseits fordert entschlossene Maßnahmen, die wahrscheinlich mehr Fahnen und weniger Schweigen beinhalten. In der Zwischenzeit fragen sich die Guardia Civil-Beamten in Barbate, ob die nächste Ehrung einen Rabatt im Supermarkt beinhalten wird.