Atomausstieg treibt CO2-Emissionen in mehreren Ländern in die Höhe

11. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die Abschaltung von Kernkraftwerken scheint eine ökologische Entscheidung zu sein, doch die Daten zeigen eine andere Realität. Deutschland, Japan und andere Länder verzeichneten nach der Abschaltung ihrer Reaktoren einen Anstieg ihrer CO2-Emissionen. Der verlorene Strom wurde durch Erdgas und Kohle ersetzt, Quellen, die Tonnen von Kohlenstoff in die Atmosphäre freisetzen. Das Paradoxon ist klar: Das Abschalten von Sauberem aus Angst schaltet Schmutziges ein.

Drei Industrieschornsteine stoßen grauen und schwarzen Rauch über einer Stadtlandschaft aus. Im Hintergrund ein stillgelegtes Kernkraftwerk und stille Kühltürme unter einem verschmutzten Himmel.

Die technische Lücke, die fossile Brennstoffe füllen ⚡

Die Kernenergie erzeugt konstanten Grundlaststrom ohne CO2-Ausstoß. Beim Abschalten von Reaktoren verliert das Netz eine stabile Quelle von 1 GW pro Einheit. Um die Nachfrage zu decken, wird auf Gas- und Dampfkombikraftwerke oder Kohlekraftwerke zurückgegriffen. Ein 1-GW-Reaktor verhindert die Emission von etwa 6 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Ohne ihn fügt jede verschobene Megawattstunde je nach Ersatzbrennstoff zwischen 400 und 900 kg CO2 hinzu. Die Physik verhandelt nicht mit Ideologien.

Das grüne Paradoxon des Abschaltens von Kernkraftwerken 🌍

Es stellt sich heraus, dass einige Länder, um den Planeten zu retten, beschlossen haben, mehr Kohle zu verbrennen. Es ist, als wolle man abnehmen und den Kühlschrank mit Kuchen füllen. Deutschland hat mit seiner Energiewende das Kunststück vollbracht, die Emissionen zu reduzieren... und zwar in die entgegengesetzte Richtung. Jetzt importieren sie Strom aus Frankreich, das Kernkraftwerke nutzt. Das heißt, sie bezahlen für die Energie, die sie früher selbst produziert haben, aber mit dem Extra, mehr verschmutzt zu haben. Ein rundes Geschäft, wenn Ihre Währung CO2 ist.