3D Systems erhält Zertifizierung der Klasse zwei a für gedruckte Zahnprothesen

11. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

3D Systems hat die europäische Zertifizierung der Klasse IIa gemäß der MDR-Verordnung 2017/745 für sein System zur Herstellung von Komplettprothesen erhalten. Dies ermöglicht es Dentallaboren, herausnehmbare Totalprothesen mittels additiver Fertigung herzustellen, die den in der Europäischen Union geforderten Sicherheits- und Qualitätsstandards entsprechen. Ein Schritt, der klinische Abläufe beschleunigt und Kosten senkt.

Bild einer vollständigen, in 3D gedruckten Zahnprothese auf einem technischen blauen Hintergrund, zusammen mit einem europäischen CE-Zertifikat der Klasse IIa und einem Logo von 3D Systems.

NextDent-Technologie und zertifizierter digitaler Workflow 🦷

Das System kombiniert den 3D-Drucker NextDent 5100 mit den biokompatiblen Materialien NextDent Base und NextDent C&B MFH. Der Workflow umfasst intraorales Scannen, CAD-Design und automatisiertes Post-Processing. Die Zertifizierung bestätigt, dass der gesamte Prozess, vom Material bis zum Endprodukt, die Anforderungen der europäischen Richtlinie für Medizinprodukte der Klasse IIa erfüllt und so Rückverfolgbarkeit und Reproduzierbarkeit gewährleistet.

Schluss mit den Zahnprothesen, die im Glas schwimmen 😄

Jetzt können Patienten eine Zahnprothese bekommen, die nicht nur besser sitzt, sondern auch nicht mehr über Nacht in einem Wasserglas mit Brausetabletten eingelegt werden muss. Die 3D-Technologie verspricht präzisere Anpassungen und weniger Zahnarztbesuche für Nachjustierungen. Der Witz über die Oma, die ihr Gebiss auf dem Nachttisch liegen lässt, wird zwar weiterhin aktuell sein, aber es wird wenigstens ein 3D-gedrucktes Stück sein.