3D Systems erhält Zertifizierung der Klasse IIa für gedruckte Zahnprothesen

03. May 2026 Publicado | Traducido del español

3D Systems hat die europäische Zertifizierung der Klasse IIa gemäß der MDR-Verordnung 2017/745 für sein Komplettprothesendrucksystem erhalten. Dies ermöglicht Dentallaboren, herausnehmbare Totalprothesen mittels additiver Fertigung herzustellen und dabei die in der Europäischen Union geforderten Sicherheits- und Qualitätsstandards zu erfüllen. Ein Schritt, der klinische Prozesse beschleunigt und Kosten senkt.

Bild einer vollständigen, in 3D gedruckten Zahnprothese auf einem technischen blauen Hintergrund, zusammen mit einem europäischen CE-Zertifikat der Klasse IIa und einem 3D Systems-Logo.

NextDent-Technologie und zertifizierter digitaler Workflow 🦷

Das System kombiniert den 3D-Drucker NextDent 5100 mit den biokompatiblen Materialien NextDent Base und NextDent C&B MFH. Der Workflow umfasst intraorales Scannen, CAD-Design und automatisiertes Post-Processing. Die Zertifizierung bestätigt, dass der gesamte Prozess, vom Material bis zum Endprodukt, die Anforderungen der europäischen Richtlinie für Medizinprodukte der Klasse IIa erfüllt und so Rückverfolgbarkeit und Reproduzierbarkeit gewährleistet.

Schluss mit den Zähnen, die im Glas schwimmen 😄

Jetzt können Patienten eine Zahnprothese bekommen, die nicht nur besser sitzt, sondern auch nicht mehr über Nacht in einem Glas Wasser mit Brausetabletten verbringen muss. Die 3D-Technologie verspricht präzisere Anpassungen und weniger Zahnarztbesuche für Nachbesserungen. Allerdings wird der Witz über Oma, die ihr Gebiss auf dem Nachttisch liegen lässt, wohl weiterhin aktuell bleiben – aber zumindest wird es dann ein 3D-gedrucktes Stück sein.