3D Prod und Sculpteo fusionieren zur Führung in der europäischen additiven Fertigung

24. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die französischen Unternehmen 3D Prod und Sculpteo haben ihre Kräfte gebündelt, nachdem Ersteres Letzteres übernommen hat. Das neue Unternehmen strebt danach, sich als europäischer Referenzpunkt in der additiven Fertigung zu etablieren und bietet Dienstleistungen vom schnellen Prototyping bis zur industriellen Serienproduktion an. Mit 100 Mitarbeitern und über 7.000 Kunden in 61 Ländern setzt die Firma darauf, ihre Produktionskapazität zu skalieren und die Einnahmen in den kommenden Jahren zu steigern.

industrial production hall interior, two large robotic arms with orange grippers positioned above a row of 3D printers, printers actively building complex lattice metal parts, glowing blue build chambers, engineers in white coats monitoring a central holographic dashboard showing European map with production nodes, conveyor belt moving finished components toward quality control station, polished aluminum and carbon fiber parts on inspection table, bright overhead LED lighting casting sharp shadows, clean organized workspace, photorealistic technical visualization, cinematic depth of field, high contrast metallic surfaces

Technologien und Prozesse für die industrielle Produktion 🏭

Das resultierende Unternehmen integriert mehrere 3D-Drucktechnologien, wie selektives Lasersintern (SLS), Stereolithografie (SLA) und Fused Deposition Modeling (FDM). Dies ermöglicht die Herstellung von Teilen aus Materialien wie Polymeren, Harzen und Metallen, angepasst an Branchen wie Automobil, Luft- und Raumfahrt sowie Medizintechnik. Ziel ist es, einen umfassenden Service anzubieten, der von der Designvalidierung bis zur Produktion mittlerer Losgrößen reicht, wobei Kosten und Lieferzeiten ohne den Einsatz traditioneller Formen optimiert werden.

Zwei Unternehmen, ein geschmolzener Kunststoff 🔥

Nach der Fusion sind 3D Prod und Sculpteo von Rivalen zu Bettgenossen geworden, allerdings ohne die Decken zu teilen. Anstatt um denselben Kunden zu konkurrieren, bündeln sie nun ihre Filamente, um zu sehen, wer in kürzerer Zeit mehr Teile druckt. Das einzige Risiko besteht darin, dass durch die Zusammenlegung ihrer Kataloge ein Kunde ein Teil bestellt, von dem nicht einmal sie wissen, ob es aus Harz oder Feenstaub besteht. Allerdings haben sie mit 100 Mitarbeitern zumindest jemanden, der den Pause-Knopf sucht.