Alexander Zverev, an Nummer zwei gesetzt, steht nach dem Chaos im Tableau im Halbfinale von Roland Garros. Die Ausfälle von Alcaraz, Sinner und Djokovic haben den Weg freigemacht, aber ihm gegenüber steht der junge Tscheche Jakub Mensik, ein frühes Talent, das für eine Überraschung sorgen will. Der Deutsche weiß, dass dies seine klarste Chance ist, ein Finale in Paris zu erreichen. 🎾
Mensiks Aufschlag als technische Bedrohung auf Sand 🚀
Der 18-jährige Jakub Mensik hat mit einem kraftvollen und präzisen Aufschlag überrascht, der 220 km/h erreicht, ungewöhnlich auf Sandplatz. Sein aggressives Spiel von der Grundlinie, mit flachen Vorhänden und Tempowechseln, fordert die Beständigkeit von Zverev heraus. Der Deutsche muss seine beidhändige Rückhand einsetzen, um die Kraft zu neutralisieren und leichte Fehler beim Tschechen zu erzwingen, dessen seitliche Beweglichkeit auf langsamen Belägen noch verbesserungswürdig ist.
Zverev: der letzte Überlebende der Favoriten-Epidemie 😅
Während Alcaraz, Sinner und Djokovic vor dem dritten Kaffee des Tages ihre Koffer packten, blickte Zverev auf das Tableau und lächelte diskret. Jetzt ist nur noch er übrig, der Zweite der Setzliste, gegen einen Jungen, der seine Spiele vor drei Jahren wahrscheinlich noch auf YouTube angesehen hat. Wenn er verliert, gibt es keine Ausreden: weder Verletzungen, noch Wind, noch Schiedsrichter-Befangenheit. Dann ist es Zeit, sich zu fragen, ob das Herrentennis in einer Krise steckt oder ob Zverev einfach ein Magnet für Geschenke ist.