Die Serie „Young Sherlock“, die die Anfänge des berühmten Detektivs erforscht, hat auf dezente visuelle Effekte zurückgegriffen, um uns ins 19. Jahrhundert zu versetzen. Das Studio BlueBolt war dafür zuständig, alle modernen Spuren aus den Londoner Straßen zu entfernen und Szenen mit realistisch wirkenden Explosionen zu erweitern. Alles, damit der Zuschauer nicht ahnt, dass sich hinter der Pfeife und der Lupe grüne Leinwände verbergen.
BlueBolt und die Magie des Unsichtbaren 🎭
Die Arbeit von BlueBolt konzentrierte sich auf die Entfernung anachronistischer Elemente wie Antennen, Autos und Verkehrsschilder, sowie auf die digitale Erweiterung von Straßen und Gebäuden, um den Aufnahmen mehr Tiefe zu verleihen. Sie haben auch Explosionen mit simulierter Fluiddynamik nachgebildet und dabei auf den Einsatz von echtem Schießpulver verzichtet. Das Ziel war, dass der Zuschauer den Trick nicht bemerkt und eine stimmige Atmosphäre erreicht wird, ohne die historische Illusion zu durchbrechen. Eine Präzisionsarbeit, die unbemerkt bleibt.
Explosionen, die Holmes' Gehrock nicht beschmutzen 💥
Das Lustigste ist, dass, während der junge Sherlock Hinweise deduziert, ein Team digitaler Künstler schwitzte, um einen Müllcontainer aus dem 21. Jahrhundert oder eine Mobilfunkantenne zu entfernen. Die Explosionen wirken so echt, dass man erwartet, der Detektiv zücke eine Zigarre und sage: Elementar, mein lieber... Techniker für Effekte. Am Ende ist das größte Geheimnis der Serie, wie sie es geschafft haben, dass ein Kulissenbau aus Pappmaché wie das echte viktorianische London aussieht.