Das israelische Unternehmen XJet hat eine Partnerschaft mit dem deutschen Unternehmen 3D-Werk Black Forest zur Vermarktung von hochpräzisem Keramik- und Metall-3D-Druck bekannt gegeben. Die Vereinbarung zielt auf Branchen wie Luftfahrt, Verteidigung und Medizintechnik ab, mit einem teilweise durch deutsche öffentliche Mittel finanzierten Testzentrum. Die NanoParticle Jetting-Technologie verspricht komplexe Teile mit millimetergenauen Toleranzen.
NanoParticle Jetting: extreme Präzision für kritische Komponenten 🚀
Das Verfahren nutzt in einer Flüssigkeit suspendierte Nanopartikel, die Schicht für Schicht abgeschieden werden, wodurch in einigen Fällen eine thermische Nachbearbeitung entfällt. Die XJet-Maschinen, deren Preise über einer Million Euro liegen, können Turbinenschaufeln, Knochenimplantate und Komponenten für Lenksysteme herstellen. Die Auflösung erreicht 10 Mikrometer – ein Niveau, das sowohl Chirurgen als auch Raketenhersteller interessiert.
Deutschland investiert in Präzision: Der Bürger zahlt, die Rüstungsindustrie nutzt 💰
Das Kuriosum: Der deutsche Steuerzahler finanziert ein Testzentrum, damit ein ausländisches Unternehmen Maschinen für über eine Million Euro verkaufen kann. Während also der Durchschnittsbürger für einen Milchkaffee spart, streiten sich die großen Rüstungskonzerne darum, Teile für Kampfflugzeuge zu drucken. Wenigstens werden die Panzer im Kriegsfall umwerfende Oberflächen haben.