Ein Merlin Mk4-Hubschrauber der britischen Royal Navy stürzte während einer nächtlichen Trainingsübung in Devon, Südwestengland, ab. Der Unfall ereignete sich gegen 4 Uhr morgens und forderte drei Todesopfer unter der Besatzung. Die Behörden untersuchen die Ursachen, während der Vorfall an die inhärenten Risiken militärischer Operationen erinnert.
Der Merlin Mk4: ein robustes Design mit Schwachstellen 🚁
Der Merlin Mk4 ist eine Marineversion des AW101, die für Transport und U-Jagd eingesetzt wird. Sein Fly-by-Wire-System und die digitale Avionik machen ihn unter widrigen Bedingungen zuverlässig. Frühere Unfälle haben jedoch auf Probleme mit den Heckrotoren und den Hydrauliksystemen hingewiesen. Die Untersuchung wird klären, ob technisches Versagen oder menschliches Fehlverhalten den Absturz in Devon verursacht hat. Die Flugschreiber werden dabei eine Schlüsselrolle spielen.
Nachtraining: Die Dunkelheit verschont nicht einmal die Merlin 🌙
In den frühen Morgenstunden zu fliegen, hat seinen Reiz, besonders wenn man dafür bezahlt wird. Aber wenn der Merlin Mk4 beschließt, nicht mehr mitzumachen, wird die Sache ernst. Drei Besatzungsmitglieder erwischte es am schlimmsten, während die Vorgesetzten sich fragen, ob der Simulator genügend reale Flugstunden abgedeckt hat. Zumindest wird der Unfall dazu dienen, das Wartungsbudget für das nächste Jahr zu rechtfertigen.