In dieser Woche kommt Disclosure Day nach Europa, Steven Spielbergs neuestes Science-Fiction-Projekt. Der Film folgt einem Meteorologen, der bei der Analyse anomaler Klimadaten eine massive Vertuschung durch die Regierung aufdeckt. Die Prämisse verbindet politische Spannung mit wissenschaftlicher Genauigkeit und legt nahe, dass nicht alles, was wir am Himmel sehen, dem Zufall geschuldet ist.
Der technische Realismus hinter der Chaosvorhersage 🌩️
Um der Handlung Glaubwürdigkeit zu verleihen, konsultierte das Produktionsteam Klimatologen des MIT. Die Simulationen von Wolkenfronten und Windmustern wurden mit modifizierter, echter Wettersoftware erzeugt. Spielberg entschied sich für lange, ungeschnittene Sequenzen, die den Prozess der Datenerfassung von abgelegenen Stationen zeigen. Der Protagonist verwendet ein modifiziertes S-Band-Radar, ähnlich dem in der Zivilluftfahrt, um die atmosphärischen Unregelmäßigkeiten zu erkennen, die die Regierung zu verbergen versucht.
Der Meteorologe, der sah, was er nicht sehen sollte (und es waren keine Wolken) ☂️
Einen Typen mit Regenschirm und Gore-Tex-Jacke zu sehen, der zum neuen Helden der Verschwörung wird, hat schon seinen Reiz. Während andere Actionhelden aus Hubschraubern springen, will dieser arme Kerl nur seine Lieblingsisobare zurück. Allerdings: Wenn die Regierung wirklich so etwas verbergen würde, wäre der erste Schritt sicherlich, seine Wetter-App vom Handy zu löschen.