Die Metropolitan Police in London muss Palantir als Technologieanbieter ersetzen, nachdem die Stadtverwaltung den Vertrag aufgrund fehlenden Wettbewerbs und ethischer Bedenken blockiert hat. Ein Pilotversuch wurde um ein Jahr verlängert, um Entlassungen zu vermeiden, während die Bürgerschaft das Werkzeug zur Untersuchung von polizeilichem Fehlverhalten mit größerer Transparenz behalten wird. Die Entscheidung zielt darauf ab, Effizienz, Ethik und öffentliche Einsparungen in Einklang zu bringen.
Daten und Transparenz: Der neue technologische Weg der Polizei 🔍
Das aktuelle System von Palantir integrierte Datenbanken zu Festnahmen, Anrufen und internen Beschwerden. Die Verlängerung ermöglicht die Migration zu einer Open-Source-Plattform oder einem anderen Anbieter, die von zivilgesellschaftlichen Organisationen geprüft wird. Der neue Vertrag wird Datenschutzstandards und offene Ausschreibungsverfahren vorschreiben. Die Technologie bleibt aktiv, nun jedoch unter einer zuvor nicht vorhandenen Überprüfung, die die Polizei zwingt, jeden in Ermittlungen verwendeten Algorithmus zu rechtfertigen.
Palantir: Mit einem Jahr Kündigungsfrist entlassen ⏳
Palantir wurde gedankt, jedoch mit einem Jahr technologischer Abfindung. Es ist, als würde man einen problematischen Mitarbeiter entlassen, ihn aber bitten, weiterhin ins Büro zu kommen, damit der Server nicht abstürzt. Die Stadtverwaltung erzielte ihren ethischen Effekt, während die Polizei erleichtert aufatmete, da sie den Beamten nicht erklären musste, dass ihr Lieblingswerkzeug ohne Rückkehrdatum verschwindet. Am Ende wird das System weiterlaufen, nur mit mehr Papierkram und weniger Geheimnissen.