Sir Richard Taylor, Gründer von Wētā Workshop, begann seine Karriere mit der Reinigung von Flugzeugtoiletten. Heute leitet er eines der angesehensten Unternehmen für visuelle Effekte der Welt. Seine Führungsphilosophie basiert nicht auf purer Ambition, sondern auf Liebe: zu sich selbst, zur Arbeit, zum Team und zu den Kunden. Eine Lektion in Demut und Leidenschaft für den Aufbau nachhaltiger Unternehmen.
Die Kunst, Welten mit Software und Ton zu erschaffen 🎨
Bei Wētā Workshop ersetzt Technologie nicht das handwerkliche Können. Sie kombinieren digitales Modellieren mit physischen Skulpturen, um Kreaturen wie Gollum oder die Orks aus Der Herr der Ringe zum Leben zu erwecken. Ihr Workflow integriert 3D-Scan, Druck und Computeranimation, beginnt aber stets mit einer Bleistiftskizze. Taylor besteht darauf, dass das Team jede Ebene des Prozesses versteht, vom Code bis zum Pinsel, um die kreative Kontrolle zu behalten, ohne die technische Effizienz zu opfern.
Der Chef, der dich bittet, deinen Nächsten zu lieben (und deine Ork-Prothese) 🧌
Stell dir vor, dein Chef sagt in einer Besprechung: Wir müssen uns mehr lieben. Klingt nach einem Wochenend-Guru-Gerede, aber bei Wētā funktioniert es. Taylor sagt, wenn du deine Arbeit nicht liebst, merkt das das Publikum. Und wenn du deinen Kollegen nicht liebst, sitzt das Trollkostüm schlecht. Klar, das ist leichter gesagt, wenn man keine Flugzeugtoiletten reinigen muss. Aber am Ende hat seine Methode Jahrzehnte überdauert. Vielleicht verkauft sich Liebe ja doch, und nicht nur am Valentinstag.