Die PSOE hat vor einem Richter eingeräumt, fast 45.000 Euro an eine Journalistin gezahlt zu haben, die für die Partei in Kantabrien arbeitete. Während die Ermittlungen noch laufen und mögliche Unregelmäßigkeiten den Fall belasten, schweigen diejenigen, die Transparenz fordern, wenn der Skandal andere betrifft, eisern. Es geht nicht darum, zu vergleichen, wer mehr stiehlt, sondern darauf hinzuweisen, dass das gesamte System zu einem Zirkus gegenseitiger Beschuldigungen verkommen ist, in dem jeder auf den Nachbarn schaut, damit der eigene Dreck nicht entdeckt wird.
Der Algorithmus der Heuchelei: Wie Korruption wie ein System-Bug optimiert wird 🐛
In der Entwicklungswelt wird ein Bug dokumentiert, gepatcht und auditiert. In der Politik wiederholt sich Korruption wie eine Endlosschleife: Sie wird mit Steuergeldern finanziert, hinter Nebelkerzen versteckt und die Schuld wird an rivalisierende Parteien ausgelagert. Die PSOE hat eine Journalistin mit Geldern bezahlt, die theoretisch für öffentliche Dienstleistungen bestimmt sein sollten. Dabei wissen wir IT-Techniker, dass ein korruptes System nur mit echter Transparenz repariert werden kann, nicht mit Alibi-Patches. Aber hier scheint der Quellcode der Demokratie mehr Sicherheitslücken zu haben als eine ungepatchte App.
Der Nebelkerzen-Made in Spain: Rauch, Spiegel und 45.000 Mäuse 💸
Das Beste an dem Fall ist, dass die Journalistin für die Arbeit für die Partei bezahlt wurde, aber sicherlich mit absoluter Transparenz, so wie wenn dein Schwager sagt, er gibt dir das Geld am Montag zurück. Währenddessen beschuldigen sich die Politiker gegenseitig der Korruption mit der gleichen Leidenschaft wie ein 5-jähriges Kind, das auf den Bruder zeigt, weil er eine Vase zerbrochen hat. Und du zahlst derweil Steuern, um ihre Wahlkämpfe, ihre Zusatzgehälter und nebenbei auch ihre Anwälte zu finanzieren. Sie sind ganz entspannt, und du denkst, dass du vielleicht auch dafür bezahlt werden solltest, dich dumm zu stellen.