Eine Tafel in den Farben des Regenbogens wurde am Gebäude angebracht, in dem Paul O'Grady in London lebte. Die Geste würdigt seine Rolle als Künstler und sein Engagement für die Rechte der LGBT-Gemeinschaft. Für die Bürgerschaft stellt dies eine öffentliche Anerkennung derjenigen dar, die für ihre Freiheiten kämpften, in einer Zeit, in der diese Rechte neuen Angriffen ausgesetzt sein könnten.
Die Tafel als Knotenpunkt eines urbanen Erinnerungsnetzwerks 🏳️🌈
Diese Tafel ist die siebte des lokalen LGBT-Netzwerks, ein Beschilderungssystem, das darauf abzielt, die historische Erinnerung an Schlüsselfiguren zu bewahren. Jede Tafel fungiert als physischer Bezugspunkt, der die Gemeinschaft mit ihrer Vergangenheit verbindet. Die Initiative verwendet ein standardisiertes Design und langlebige Materialien, um ihre Beständigkeit im öffentlichen Raum zu gewährleisten. Technisch gesehen handelt es sich um ein Projekt der Stadtkartierung, das konkrete Standorte mit relevanten Biografien verknüpft und es jedem ermöglicht, einen Weg des Widerstands und der Sichtbarkeit zu begehen.
Der Regenbogen, der selbst durch sauren Regen nicht verschwindet 🌈
Während einige darauf bestehen, die Geschichte grau zu malen, hat man sich in London dafür entschieden, ihr mit einer Regenbogentafel Farbe zu verleihen. Die siebte der Serie, die sich bereits auf dem Weg zu einem fußgängergängigen Regenbogen befindet. Als Nächstes werden die Anwohner wohl fordern, dass die Tafel auch als öffentliches WLAN dient, denn wenn man schon an eine Ikone erinnern will, sollte sie einem zumindest erlauben, das Foto ohne Datenverbrauch auf Instagram hochzuladen.