In der Welt der Wearables verspricht ein neues Gerät, die Stirntemperatur ohne Stecker oder Batterien zu senken. Es handelt sich um einen Klebepatch mit einem flexiblen Thermoelement, der, auf die Schläfenarterie aufgebracht, die Körperwärme nutzt, um Kühlung zu erzeugen. Eine passive Lösung, die Kopfschmerzen lindern oder an heißen Tagen einfach für Erfrischung sorgen könnte.
Wie die Körperwärme Kälte auf der Stirn erzeugt 🧊
Das Prinzip ist der umgekehrte Peltier-Effekt, angewandt auf ein flexibles Material. Beim Aufkleben auf die Haut erzeugt die Wärme der Schläfenarterie einen thermischen Unterschied zwischen der Innen- und Außenseite des Patches. Dieser Unterschied aktiviert den Elektronenfluss im Thermoelement und leitet Wärme von der Stirn weg. Ohne Batterien, ohne Kabel. Die Kühlleistung hängt von der Körper- und Umgebungstemperatur ab, aber das Design zielt darauf ab, über Stunden ein stabiles Kältegefühl zu bewahren.
Endlich hat Schwitzen einen Sinn (außer T-Shirts durchnässen) 😅
Seit Jahren zahlen wir für USB-Ventilatoren, denen der Saft ausgeht, nasse Taschentücher, die im Büro tropfen, und Fächer, die nur dazu taugen, wie ein verzweifelter Flamingo auszusehen. Jetzt ein Patch, das deine eigene Wärme nutzt, um dich zu kühlen. Es ist, als ob dein Körper, anstatt sich über die Hitze zu beschweren, beschließt, selbst zu arbeiten. Klar, wir wissen noch nicht, ob nach dem Abziehen ein rechteckiger Abdruck auf der Stirn zurückbleibt, aber im Moment ist es immer noch besser, als sich einen Salatkopf auf den Kopf zu setzen.