Nespresso hat in ganz Spanien mehr als 9.500 Sammelstellen eingerichtet, damit die Kapseln nicht auf der Mülldeponie landen. Das Problem ist, dass die Abfallbehandlungsanlagen sie aufgrund ihrer geringen Größe nicht automatisch trennen können. Daher hat das Unternehmen beschlossen, ein eigenes Recyclingsystem aufzubauen. Darüber hinaus fördert es Projekte wie COAALI, das Anlagen technisiert und den Kaffeesatz in Dünger für solidarischen Reis verwandelt. Die Idee ist, das Recycling zu Hause einfacher zu gestalten und die Kreislaufwirtschaft funktionsfähig zu machen.
Technologie zur Trennung dessen, was Maschinen nicht sehen ♻️
Das Projekt COAALI ist ein Beispiel dafür, wie Technologie einen logistischen Engpass löst. Herkömmliche Behandlungsanlagen erkennen die kleinen Kapseln im Bioabfall nicht. Daher setzt Nespresso auf Systeme der getrennten Sammlung und Vorbehandlung an der Quelle. In diesen Anlagen wird das Aluminium vom gebrauchten Kaffee getrennt, und der Kaffeesatz wird als Dünger für Fair-Trade-Reisanbau verarbeitet. So wird der Kreislauf geschlossen, ohne auf die herkömmliche automatische Sortierung angewiesen zu sein, die bei so winzigen Gegenständen versagt.
Kapseln recyceln: Die Odyssee, sie nicht im Sofa zu verlieren ☕
Denn ja, du bist in die Küche gegangen, hast den Kaffee gemacht, und die Kapsel ist unter das Möbel gerollt. Jetzt gibt es 9.500 Sammelstellen, aber zuerst musst du sie finden. Nespresso macht es einfach: spezielle Tüten, Abgabestellen und sogar Tutorials. Aber der lustigste Teil ist, deinem Partner zu erklären, warum du gebrauchte Kapseln in einem Tütchen aufbewahrst, anstatt sie in den Müll zu werfen. Das Recycling beginnt zu Hause, ja, aber auch in der Geduld, die Kapsel nicht zwischen den Kissen zu verlieren.