Ein Fahrer erhält eine historische Strafe, weil er in Frankreich über 300 km/h gefahren ist, während die Hersteller weiterhin Fahrzeuge verkaufen, die auf öffentlichen Straßen solche Geschwindigkeiten erreichen können. Der Einzelne wird bestraft, aber die Kultur des Exzesses als Statussymbol wird belohnt. Die technische Lösung ist klar: Verpflichtende elektronische Geschwindigkeitsbegrenzer auf 180 km/h in allen Neuwagen, eine Maßnahme, die Sicherheit über Marketing stellen würde.
Elektronische Geschwindigkeitsbegrenzer: Die Technologie, die die Automobilindustrie vermeidet 🚦
Geschwindigkeitsregelsysteme sind billig und zuverlässig. Ein einfacher Chip kann die Motorleistung begrenzen oder in die elektronische Steuerung eingreifen, damit das Auto nicht über 180 km/h fährt. Technologien wie der ISA (Intelligent Speed Assistance) sind seit 2024 für Neumodelle in der EU bereits Pflicht. Diese Logik auf eine absolute Obergrenze auszuweiten, erfordert nichts Neues zu erfinden, sondern nur eine Norm anzuwenden, die das Leben über die als Verkaufsargument genutzten PS stellt.
Was, wenn Hersteller nur Autos mit 120 km/h verkaufen würden, um Benzin zu sparen? ⛽
Stellen Sie sich eine Welt vor, in der ein sportlicher Kombi nicht über 180 km/h fahren könnte. Die Werbung würde keine unmöglichen Kurven und kontrollierten Drifts mehr zeigen, sondern den Komfort des beheizbaren Sitzes verkaufen. Die Autohändler würden erklären, dass ihr Spitzenmodell auf der Autobahn 179 km/h erreicht, aber das Beste daran sei, dass man keine Niere verkaufen müsse, um das Bußgeld zu bezahlen. Es wäre ein Drama: Die Nachbarn würden ihren Erfolg nicht mehr am Hubraum messen, sondern daran, wie schnell sie im Acht-Uhr-Stau ankommen.