Google plant, 64 Millionen sterile männliche Mücken in Kalifornien und Florida freizulassen. Diese Insekten tragen ein Bakterium, das verhindert, dass die Weibchen Nachwuchs bekommen, wodurch die Population von Überträgern von Krankheiten wie Dengue und Malaria reduziert wird. Für die Bevölkerung bedeutet das weniger Stiche und weniger Risiken, ohne auf umweltschädliche Chemikalien zurückgreifen zu müssen.
Wie das Bakterium Wolbachia den Kampf gegen Schädlinge verändert 🦟
Die Technik basiert auf dem Bakterium Wolbachia, das in im Labor gezüchteten männlichen Mücken eingebracht wird. Wenn sie sich mit wilden Weibchen paaren, schlüpfen die Eier nicht. Diese von der Tochterfirma Verily entwickelte Methode nutzt Verteilungsalgorithmen, um die Mücken in bestimmten Gebieten freizulassen. Sie verändert das Ökosystem nicht und beeinträchtigt keine anderen Arten, und bietet eine Alternative zu herkömmlichen Insektiziden, die mit der Zeit an Wirksamkeit verlieren.
Mücken mit GPS: Googles Plan, damit sie dich nicht stechen 🚁
Jetzt stellt sich heraus, dass die Mücken eine bessere Abdeckung haben werden als ein 5G-Netz. Google züchtet sie, sterilisiert sie und setzt sie mit der Präzision eines Pizzaboten frei. Aber Vorsicht: Wenn du eine Mücke mit einer winzigen Antenne siehst, ist es keine Spionagedrohne, sondern nur ein armes Insekt, das zur ewigen Junggesellschaft verurteilt ist. Wenigstens arbeiten die Viecher diesmal für uns.