Die Londoner U-Bahn bereitet sich auf zwei 24-stündige Streiks am Dienstag und Donnerstag vor, falls es nicht doch noch eine Einigung in letzter Minute gibt. Die Gewerkschaft RMT protestiert gegen die freiwillige Einführung einer Vier-Tage-Woche mit verdichteten Arbeitszeiten und führt Ermüdung und Sicherheitsrisiken an. Dies wird dazu führen, dass mehrere Linien außer Betrieb sind, mit verspäteten Betriebsaufnahmen und früheren Schließungen, was die Überlastung von Bussen und Alternativrouten erhöht.
Automatisierung und flexible Arbeitszeiten: die technische Debatte 🚇
Der Vorschlag verdichteter Arbeitszeiten zielt darauf ab, den Betrieb mit weniger Arbeitstagen, aber längeren Schichten zu optimieren – ein Modell, das Anpassungen der Signal- und Schichtmanagementsysteme erfordert. Aus technischer Sicht kann die Ermüdung des Personals die Präzision bei kritischen Manövern wie automatischem Bremsen oder der Reaktion auf Störungen beeinträchtigen. Die RMT argumentiert, dass diese Änderungen ohne Arbeitsbelastungsstudien das Betriebsrisiko in einem Netz erhöhen, das bereits an seiner Kapazitätsgrenze arbeitet.
Der Arbeitsweg-Abkürzer, der zum morgendlichen Stau führt 🚌
Die Idee, vier Tage zu arbeiten, klingt großartig, bis man erfährt, dass der Zug erst um 10 Uhr morgens fährt. Die Londoner, eingeklemmt zwischen der Ermüdung der Gewerkschaft und der Verkehrsüberlastung, werden früh aufstehen müssen, um einen Bus zu finden, der nicht wie eine Sardinenbüchse aussieht. Am Ende wird die Vier-Tage-Woche zu einer touristischen Tour über die Bürgersteige der Stadt.