Die Fusion zwischen Magneti Marelli und Calsonic Kansei konnte die Katastrophe nicht verhindern. Marelli, ein wichtiger Lieferant von Autoteilen und Software für die Formel 1, meldete im Juni Insolvenz an. Jetzt verhandelt Stellantis über die Übernahme seiner italienischen Fahrwerksparte, während Nissan ein Auge auf die japanische Sparte geworfen hat. Die Operation soll Vermögenswerte retten, lässt aber die Mitarbeiter und diejenigen, die Ersatzteile benötigen, im Ungewissen.
Die Software, die die F1 und die Straßensensoren bewegte 🏎️
Marelli stellte nicht nur Fahrwerksteile her; es entwickelte auch elektronische Steuergeräte und Management-Software für Formel-1-Motoren und Serienfahrzeuge. Stellantis würde den italienischen Teil übernehmen, der auf fortschrittliche Fahrwerkssysteme und elektronische Stoßdämpfer spezialisiert ist. Nissan würde den japanischen Zweig behalten, der sich auf Fahrwerkskomponenten und Elektronik konzentriert. Die technische Aufteilung ist klar: Jeder Hersteller versucht, das Wissen von Marelli zu integrieren, ohne dessen Schulden zu erben.
Wenn die Werkstatt zum legalen Schlachtfeld wird ⚖️
Das Schlimmste ist nicht, dass Marelli pleitegegangen ist, sondern dass die Mechaniker jetzt herausfinden müssen, ob der benötigte Stoßdämpfer italienisch oder japanisch ist. Und wenn das Teil versagt, viel Glück bei der Reklamation bei Stellantis oder Nissan, denn jeder wird dir sagen, dass der andere schuld ist. In der Zwischenzeit suchen die F1-Ingenieure bereits nach einem anderen Softwareanbieter, damit ihr Auto mitten in einem Boxenstopp nicht ohne Update dasteht.