Mansplashing in Schwimmbädern: wenn das Baden zum Schlachtfeld wird

28. June 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

In öffentlichen Schwimmbädern bewegen sich manche Männer ruckartig, spritzen alle nass und belegen ganze Bahnen. Dieses Verhalten, bekannt als Mansplashing, spiegelt Machtdynamiken in gemeinsam genutzten Räumen wider. Für die Allgemeinheit bedeutet dies Unbehagen und weniger Badevergnügen, was Freizeit und Miteinander beeinträchtigt. Die Schlussfolgerung ist, dass solche Verhaltensweisen die Erfahrung aller beeinträchtigen und Ungleichheiten bei der Nutzung öffentlicher Einrichtungen fördern.

Szene in einem überfüllten öffentlichen Schwimmbad, ein kräftig gebauter Mann zieht heftig seine Bahnen und belegt eine komplette Bahn, spritzt dabei direkt Wasser auf eine Frau und ein Kind, die versuchen, ruhig zu schwimmen, Wassertropfen treffen ihre Gesichter, weiße Turbulenzen um den Schwimmer herum, aggressive Armzüge sichtbar, andere Badegäste weichen unbehaglich am Beckenrand zurück, blaue Fliesen und markierte Bahnlinien am Boden, Deckenbeleuchtung durch ein Oberlicht, fotorealistischer Kinostil, leicht untergetauchter Blickwinkel, der den Kontrast zwischen der heftigen Bewegung und der gestörten Ruhe zeigt, bewegtes Wasser mit Schaum und dynamischen Reflexen

Systeme zur Steuerung des Wasserflusses: eine technische Herausforderung 🌊

Aus der Perspektive des Schwimmbadbaus stellt Mansplashing ein Designproblem dar. Die Bahnen sind vier Meter breit, aber ein dominanter Nutzer kann mit weiten Armzügen drei Meter davon einnehmen. Eine technische Lösung wäre die Installation von Geschwindigkeits- und Abstandssensoren an den Rändern, verbunden mit einem LED-Ampelsystem, das anzeigt, wann eine Bahn unverhältnismäßig stark belegt ist. Auch könnten steifere Trennbojen mit Stoßdämpfern verwendet werden, um die Wellenausbreitung zu reduzieren. Ziel ist es, den Raum ohne direkten menschlichen Eingriff neu zu verteilen.

Handbuch des perfekten territorialen Schwimmers: Intensivkurs 🏊

Wenn du der König des städtischen Schwimmbads sein willst, befolge diese Schritte: Schwimme, als würdest du einen olympischen Rekord jagen, auch wenn du nur ins heimische Becken gehst. Spritze nach links und rechts, das Wasser gehört allen, aber die Bahn ist dein Eigentum. Und wenn sich jemand beschwert, antworte mit einem noch weiteren Armzug. Aber wenn der Bademeister dich ermahnt, setze ein überraschtes Gesicht auf und sage, du hättest es nicht bemerkt. Ironie beiseite, das Baden macht mehr Spaß, wenn wir den Raum der anderen respektieren.