Auf der Messe ICRA 2026 präsentierte das Unternehmen AGILINK seine Roboterhand OmniHand bei einer Aufgabe, die einfach erscheint, aber eine technische Herausforderung darstellt: Luftballons falten, ohne sie platzen zu lassen. Dieser Fortschritt in der Kontaktintelligenz ermöglicht es Robotern, den ausgeübten Druck zu erfühlen und anzupassen. Für die Bürgerschaft deutet dies auf eine Zukunft hin, in der Maschinen kochen, ältere Menschen pflegen oder sogar Obst schälen könnten. Aber es gibt ein kleines Detail: den Preis.
Tastsensoren und millimetergenaue Kraftsteuerung 🤖
Die OmniHand integriert Drucksensoren in jedem Fingerglied und einen haptischen Rückkopplungsalgorithmus, der die Kraft in Echtzeit anpasst. So gelingt es ihr, einen Luftballon zu verformen, ohne ihn zu zerreißen – etwas, das Industrieroboter ohne menschliche Aufsicht nicht konnten. Die Präzision beim Greifen wird durch ein verteiltes Kontaktmodell erreicht, bei dem die Hand die Steifigkeit des Objekts berechnet und die erforderliche Kraft aufbringt. Dies eröffnet Möglichkeiten für Aufgaben wie das Kneten von Teig oder das Windelwechseln.
Der Roboter, der Luftballons faltet, aber nicht deinen Geldbeutel 💸
Die OmniHand faltet Luftballons mit der Sanftheit eines Pantomimen. Aber wenn man nach dem Preis fragt, scheint der Roboter den Ballon deiner Illusionen zum Platzen zu bringen. AGILINK hat den Preis nicht bekannt gegeben, aber Gerüchten zufolge kostet er mehr als ein Gebrauchtwagen. Während die Roboter also lernen zu kochen und sich um ältere Menschen zu kümmern, werden wir weiterhin die Serviette falten und die Hypothek abbezahlen. Ironien des Fortschritts.