Madonna präsentiert Confessions II - The Film, ein audiovisuelles Projekt, das die ersten sechs Songs ihres neuen Albums adaptiert. Mit Sabrina Carpenter und Benedict Cumberbatch in der Besetzung entfaltet das Werk eine traumhafte Erzählung, die zwischen dem Kosmischen und dem Surrealen wandert, sich von linearen Strukturen löst und Träume sowie Sternbilder erkundet.
Visuelle Konstruktion: praktische Effekte und dezentes CGI 🌌
Um diese traumhafte Logik zu erreichen, entschied sich das Team dafür, physische Modelle mit zurückhaltendem CGI zu kombinieren, um eine Überfrachtung des Bildschirms zu vermeiden. Die Übergänge zwischen den Szenen sind mit den Tempowechseln des Albums synchronisiert und verwenden Überblendungen, die das menschliche Blinzeln nachahmen. Carpenter und Cumberbatch drehten ihre Szenen in modularen Sets, was es ermöglichte, Hintergründe neu zu positionieren, ohne die Kontinuität des Traums zu brechen. Die Kamera, oft aus der Hand geführt, sucht die visuelle Instabilität einer Erinnerung.
Cumberbatch spielt ein schwarzes Loch mit existenzieller Krise 🕳️
Benedict Cumberbatch verbrachte laut Drehquellen täglich drei Stunden in mattschwarzem Make-up, um ein deprimiertes Weltraumloch zu verkörpern. Sein Hauptdialog, ein siebenminütiger Monolog über die Einsamkeit des Materieverschlingens, wurde in einer einzigen Einstellung aufgenommen. Sabrina Carpenter wiederum tanzt als Sternschnuppe um ihn herum, gab jedoch zu, mehrmals auf seinen Umhang getreten zu sein. Die Schlussszene, in der beide in einer digitalen Leere schweben, erinnert an eine Folge von Doctor Who, jedoch mit mehr Pailletten.