Die Filmakademie hat die Regularien der Goya Awards mit einem klaren Fokus aktualisiert: den Schutz menschlicher Arbeit. Ab sofort müssen alle einreichenden Werke eine Erklärung über die Nutzung von Künstlicher Intelligenz enthalten. In den Kategorien „Beste Originalmusik“ und „Bester Originalsong“ ist deren Einsatz vollständig verboten, selbst als Hilfswerkzeug. Die Maßnahme zielt darauf ab, dass die Ausgezeichneten das Ergebnis echten Talents sind.
Wie das technische Verbot bei den Bewerbungen umgesetzt wird 🎵
Produktionsfirmen und Komponisten müssen ein offizielles Formular ausfüllen, in dem sie angeben, ob sie KI in irgendeiner Phase des kreativen Prozesses eingesetzt haben. Für die Musikkategorien gilt eine absolute Regel: Nicht einmal die Nutzung von KI-Assistenten zur Generierung von Melodien, Arrangements oder Texten ist erlaubt. Die Akademie wird die Erklärungen durch stichprobenartige Prüfungen verifizieren. Ein Verstoß führt zur automatischen Disqualifikation des Werks. Damit wird die überprüfbare menschliche Urheberschaft gegenüber der Automatisierung priorisiert.
Die KI bleibt bei der Gala ohne Mikrofon 🎤
Die Algorithmen müssen sich einen anderen roten Teppich suchen, denn bei den Goya Awards singen sie nicht einmal im Hintergrund. Wenn ein Komponist vorhatte, ChatGPT zu bitten, ihm Herz auf Schmerz zu reimen, muss er sich jetzt anstrengen wie in den Achtzigern. Allerdings können menschliche Musiker jetzt aufatmen: Ihre härteste Konkurrenz ist jetzt der Nachbar, der schlecht, aber mit Gefühl Gitarre spielt. Die Künstliche Intelligenz sitzt auf der Bank.