Der Stadtrat von Kensington and Chelsea hat seit Januar 2025 mehr als 2.500 Leih-E-Bikes beschlagnahmt, weil sie an verbotenen Orten abgestellt wurden, wie auf Gehwegen, die den Fußgängerverkehr behindern. Die Unternehmen Lime und Forest haben Geldstrafen von über 210.000 Pfund angehäuft. Die Maßnahme zielt auf freie und sichere Gehwege für Fußgänger ab und verlangt von den Nutzern, die ausgewiesenen Flächen zu respektieren oder den Dienst zu verlieren. Die öffentliche Ordnung hat Vorrang vor dem Komfort der Radfahrer.
Geolokalisierung und Strafen: die technische Kontrolle der Flotten 🚲
Das vom Stadtrat implementierte System stützt sich auf Geodaten, die die E-Bikes selbst an die Unternehmen übermitteln. Wenn ein Nutzer außerhalb der erlaubten Zonen parkt, löst das Fahrzeug eine Warnung aus. Wiederholt sich der Verstoß, erhält das Unternehmen eine Geldstrafe und das E-Bike wird beschlagnahmt. Lime und Forest mussten ihre Algorithmen anpassen, um ausgewiesene Abstellplätze zu priorisieren. Der Prozess beinhaltet eine ständige Überwachung der Flotten mit automatischen Sanktionen, die Fehlverhalten unterbinden sollen, ohne auf ständige physische Inspektionen angewiesen zu sein.
Das E-Bike, das ein Gehwegschmuck sein wollte 😅
Es stellt sich heraus, dass es nicht legal ist, das Fahrrad wie eine dekorative Vase liegen zu lassen. Der Stadtrat hat entschieden, dass Gehwege weder Galerien für urbane Kunst noch Lagerhallen für Zweiräder sind. Wenn du also einer von denen bist, die ihr E-Bike mitten auf dem Weg abstellen, mach dich darauf gefasst, es in einem städtischen Lagerhaus wiederzufinden, wo es neue Freunde unter den beschlagnahmten E-Rollern findet. Vielleicht lernst du beim nächsten Mal, dass der Gehweg zum Gehen da ist, nicht zum Abstellen deines Egos auf Rädern.