Linux hat angekündigt, die RNDIS-Treiber von Microsoft im Jahr 2026 zu deaktivieren. Dieses Protokoll, das zur Verbindung von Geräten über USB verwendet wird, gilt als von Grund auf unsicher. Die Entscheidung wird ältere Telefone und Netzwerkadapter betreffen, zielt jedoch darauf ab, Benutzer vor Sicherheitslücken zu schützen. Es gibt sicherere Alternativen, die den Schutz über die Kompatibilität mit veralteten Geräten stellen.
RNDIS: Ein anfälliges Protokoll, das Linux hinter sich lässt 🔒
RNDIS (Remote Network Driver Interface Specification) ermöglicht es USB-Geräten, als Netzwerkschnittstellen zu fungieren. Sein Design enthält jedoch weder Authentifizierungs- noch Verschlüsselungsmechanismen, was das System Angriffen wie Paketeinschleusung oder Pufferüberläufen aussetzt. Die Linux-Entwicklergemeinschaft hat sich dafür entschieden, diese Treiber zu entfernen und drängt auf die Verwendung von Standardprotokollen wie CDC Ethernet oder NCM, die robuster und besser geprüft sind.
Tschüss RNDIS: Dein alter USB-Router wandert ins Museum 😅
Falls du noch diesen USB-Netzwerkadapter aus dem Jahr 2005 aufbewahrst, mit dem du deinen Laptop mit dem Internet verbunden hast, schlechte Nachrichten: Linux wird dich zwingen, dich zu aktualisieren. Aber weine nicht, denk an das Positive: Jetzt hast du eine perfekte Ausrede, um deinem Schwager dieses Kabel nicht zu leihen. Stelle allerdings sicher, dass du kein Windows Phone in einer Schublade versteckt hast, denn es könnte zu einem funktionalen, aber unsicheren Museumsstück werden.