Das Linux-Update 7.2 kommt mit einer Hintergrundbereinigung: Es entfernt zwei Hardware-Treiber, die seit Jahren ungenutzt waren. Einer ist ein Sprachsynthesizer für ISA-Computer; der andere ein industrieller Kommunikationstreiber für Fabriken. Beide stammen aus dem Jahr 1998 und hatten keine Wartung oder aktive Nutzer. Für die Allgemeinheit bleibt die Änderung an modernen Geräten unbemerkt, aber sie reduziert die Systemgröße und verbessert die Sicherheit.
Weniger Altlasten-Code, mehr Effizienz im Kernel 🧹
Die Entfernung dieser Treiber folgt einer gängigen Praxis in der Kernel-Entwicklung: Code zu entfernen, der keine Patches oder Tests mehr erhält. Der ISA-Sprachsynthesizer war auf fast ausgestorbene Hardware angewiesen, während der Industrietreiber auf veralteten Protokollen operierte. Durch das Streichen dieser Zeilen reduziert das System seine Angriffsfläche und gibt Ressourcen bei der Kompilierung frei. Die Entwickler priorisieren so die Stabilität des Kerns, ohne Altlasten mitzuschleppen, die niemand überprüft.
Abschied vom Synthesizer, den niemand sprechen hörte 🤫
Der ISA-Sprachsynthesizer verschwindet leise, was genau das ist, was er seit 1998 tat. Es bleibt abzuwarten, ob irgendein Enthusiast ihn nutzte, um seinem Computer die Leviten zu lesen, oder ob der Industrietreiber noch irgendeine Maschine in einer Geisterfabrik antrieb. Sicher ist, dass Linux das Gewicht von zwei Hardware-Gespenstern loswird. Wie ein alter Admin sagen würde: Wenn niemand ihn vermisst, war er überflüssig.